Spielerschutz

Verantwortungsvolles Spielen

Spielen soll Unterhaltung bleiben. Hier finden Sie die Werkzeuge, mit denen Sie Ihr Spiel im Konto begrenzen, unterbrechen oder beenden, und Stellen, die Ihnen weiterhelfen.

1. Mindestalter

Geldspiele bei Admiral sind erst ab 18 Jahren erlaubt. Bei der Registrierung geben Sie Ihr Geburtsdatum an; ist jemand jünger als 18 Jahre, lässt sich kein Konto eröffnen.

Bei der Verifizierung prüfen wir Ihre Identität anhand eines amtlichen Ausweises. Erst danach spielen Sie mit Echtgeld und können sich Gewinne auszahlen lassen.

Ihr Konto ist persönlich. Nutzen Sie ein Gerät gemeinsam mit anderen, melden Sie sich nach dem Spielen ab und speichern Sie Ihr Passwort nicht im Browser.

2. Spielerschutz

Als Spielbank mit Konzession des Bundes ist Casinò ADMIRAL SA nach dem Geldspielgesetz verpflichtet, Spielerinnen und Spieler vor exzessivem Spiel zu schützen. Die Werkzeuge dafür sind fester Teil jedes Kontos, und Sie stellen sie jederzeit selbst im Konto ein:

  • Limits: Einzahlungs- und Verlustlimits pro Tag, Woche und Monat.
  • Spielpause: von 1 Tag bis 6 Monaten.
  • Selbstsperre: schliesst das Konto und wird an das Sperrregister gemeldet.
  • Reality Check: Erinnerung an Spielzeit und Saldo.
  • Verlauf: Transaktionen und Kontoaktivitäten auf einen Blick.

Setzen Sie nur Geld ein, dessen Verlust Sie verkraften können, und betrachten Sie Geldspiele nie als Einnahmequelle.

3. Früherkennung

Problematisches Spielverhalten entwickelt sich oft schleichend. Das Geldspielgesetz verpflichtet Spielbanken deshalb zur Früherkennung: Fallen in einem Konto Anzeichen für riskantes Spielen auf, nehmen wir per E-Mail Kontakt mit Ihnen auf und ergreifen die Massnahmen, die das Gesetz vorsieht, bis hin zu einer Spielsperre.

Achten Sie auch selbst auf Warnzeichen:

  • Sie spielen länger oder mit höheren Beträgen als geplant.
  • Sie versuchen, Verluste durch weiteres Spielen zurückzuholen.
  • Sie erhöhen Ihre Limits immer wieder.
  • Gedanken ans Spielen beschäftigen Sie auch im Alltag.

Trifft etwas davon zu, sind tiefere Limits oder eine Spielpause ein guter erster Schritt.

4. Einzahlungslimits

Mit einem Einzahlungslimit legen Sie fest, wie viel Geld Sie pro Tag, Woche oder Monat höchstens auf Ihr Spielkonto einzahlen. Ein monatliches Limit können Sie schon bei der Registrierung angeben; alle Limits verwalten Sie im Konto unter «Limits».

  • Eine Senkung gilt sofort.
  • Eine Erhöhung oder Aufhebung wird erst nach 24 Stunden wirksam; bis dahin gilt das bisherige Limit.
  • Eine ausstehende Erhöhung können Sie in dieser Zeit zurückziehen.

Unabhängig von Ihren Limits gilt pro Einzahlung ein Rahmen von CHF 10 bis CHF 10’000. Vor der Verifizierung sind insgesamt höchstens CHF 1’000 möglich.

5. Verlustlimits

Das Verlustlimit begrenzt, wie viel Geld Sie in einem bestimmten Zeitraum verlieren können. Ein monatliches Verlustlimit ist bei Admiral Pflicht: Sie legen es bereits bei der Registrierung fest. Tages- und Wochenlimits können Sie zusätzlich setzen.

Auch hier gilt: Senkungen wirken sofort, Erhöhungen und Aufhebungen erst nach 24 Stunden. Diese Wartezeit ist bewusst gewählt, damit eine Entscheidung nicht im Eifer des Spiels fällt.

Wählen Sie einen Betrag, der zu Ihrem Budget passt, und passen Sie ihn im Konto unter «Limits» an, wenn sich Ihre Situation ändert.

6. Spielpause

Brauchen Sie Abstand, legen Sie im Konto unter «Pause & Sperre» eine Spielpause ein. Zur Wahl stehen 1 Tag, 1 Woche, 1 Monat, 3 Monate und 6 Monate.

  • Während der Pause sind Einzahlungen und Spiele gesperrt.
  • Die Pause lässt sich nicht vorzeitig beenden.
  • Verlängern können Sie sie jederzeit.

Merken Sie, dass eine befristete Pause nicht reicht, ist die Selbstsperre der nächste Schritt.

7. Selbstsperre

Die Selbstsperre ist für den Fall gedacht, dass Sie nicht mehr spielen möchten. Sie beantragen sie im Konto unter «Pause & Sperre» und bestätigen den Antrag mit Ihrem Passwort.

  • Ihr Konto wird sofort geschlossen.
  • Die Sperre wird an das nationale Sperrregister gemeldet.
  • Sie gilt für die entsprechenden Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein.

Die Sperre gilt auf unbestimmte Zeit und lässt sich nur auf Antrag aufheben (siehe Abschnitt 12). Fragen dazu beantworten wir unter support@g296.slonik.store.

8. Selbsteinschätzung

Eine kurze Selbsteinschätzung hilft, das eigene Spielverhalten ehrlich zu beurteilen. Die zehn Fragen weiter unten orientieren sich an bewährten Screening-Fragen zum Glücksspiel und lassen sich mit Ja oder Nein beantworten.

Denken Sie dabei an die letzten zwölf Monate. Das Ergebnis erscheint direkt nach der letzten Frage, zusammen mit Hinweisen, was Sie tun können.

Selbsteinschätzung: Wie spielen Sie?

Zehn Fragen zu den letzten zwölf Monaten. Antworten Sie spontan und ehrlich, das Ergebnis sehen nur Sie.

  1. 1 Haben Sie mehr Geld eingesetzt, als Sie sich leisten konnten zu verlieren?
  2. 2 Mussten Sie mit höheren Beträgen spielen, um dieselbe Spannung zu spüren?
  3. 3 Sind Sie an einem anderen Tag zurückgekommen, um verlorenes Geld zurückzugewinnen?
  4. 4 Haben Sie sich Geld geliehen oder etwas verkauft, um zu spielen?
  5. 5 Hatten Sie das Gefühl, ein Problem mit dem Spielen zu haben?
  6. 6 Hat das Spielen bei Ihnen Stress, Angst oder Schlafprobleme ausgelöst?
  7. 7 Haben andere Ihr Spielverhalten kritisiert oder Sie darauf angesprochen?
  8. 8 Hat das Spielen Geldsorgen für Sie oder Ihren Haushalt verursacht?
  9. 9 Haben Sie sich wegen Ihres Spielens oder seiner Folgen schuldig gefühlt?
  10. 10 Haben Sie Angehörigen verschwiegen, wie viel Zeit oder Geld Sie für das Spielen aufwenden?

Die Selbsteinschätzung ersetzt keine Diagnose durch eine Fachperson. Ihre Antworten werden nur in Ihrem Browser ausgewertet und weder gespeichert noch übermittelt.

9. Reality Check

Beim Spielen vergeht die Zeit oft schneller als gedacht. Der Reality Check erinnert Sie während einer Sitzung in regelmässigen Abständen daran, wie lange Sie schon angemeldet sind und wie hoch Ihr Saldo ist.

Das Intervall wählen Sie im Konto unter «Reality Check»: alle 15, 30 oder 60 Minuten. Voreingestellt sind 30 Minuten.

Einen Überblick über Ihre Transaktionen und Kontoaktivitäten finden Sie jederzeit unter «Verlauf».

10. Spielsucht

Spielsucht ist eine anerkannte Erkrankung und keine Frage der Willensstärke. Sie kann alle treffen und hat oft Folgen für Finanzen, Beruf, Partnerschaft und Gesundheit.

Mögliche Anzeichen:

  • Sie leihen sich Geld oder verkaufen Dinge, um zu spielen oder Schulden zu begleichen.
  • Sie werden unruhig oder gereizt, wenn Sie weniger spielen wollen.
  • Sie vernachlässigen Arbeit, Familie oder Freundschaften wegen des Spielens.
  • Sie spielen, um Sorgen oder schlechter Stimmung zu entkommen.
  • Versuche, das Spielen einzuschränken, sind mehrmals gescheitert.

Erkennen Sie sich darin wieder, sprechen Sie mit jemandem darüber. Die Beratungsstellen unten helfen vertraulich weiter, auch Angehörigen.

11. Beratungsstellen

Ein Spielproblem müssen Sie nicht allein lösen. Die folgenden Stellen bieten Beratung, Informationen und ein offenes Ohr, für Betroffene wie für Angehörige. Die Dargebotene Hand erreichen Sie rund um die Uhr unter der Nummer 143.

Fragen zum Spielerschutz bei Admiral beantworten wir unter support@g296.slonik.store.

  • Die Dargebotene Hand

    Telefonhilfe für Menschen in schwierigen Situationen, rund um die Uhr, vertraulich und anonym. Auf der Website auch per Chat und E-Mail.

  • RADIX Zürich

    Das Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte berät Betroffene und Angehörige bei Problemen mit Geldspielen.

  • IRGA – Istituto di Ricerca sul Gioco d’Azzardo

    Forschungs- und Präventionsinstitut im Tessin mit Informationen zum Glücksspiel für die italienische Schweiz.

  • ESBK – Eidgenössische Spielbankenkommission

    Die Aufsichtsbehörde über die Spielbanken. Auf ihrer Website finden Sie die bewilligten Online-Angebote und Informationen zum Spielerschutz.

12. Aufhebung einer Spielsperre

Eine Spielsperre, ob selbst beantragt oder von einer Spielbank angeordnet, bleibt bestehen, bis sie ausdrücklich aufgehoben wird. Nach dem Geldspielgesetz ist das nur auf Antrag der gesperrten Person möglich.

  • Sie stellen bei der Spielbank, welche die Sperre angeordnet hat, einen Antrag auf Aufhebung.
  • Sie legen dar, dass die Gründe für die Sperre nicht mehr bestehen.
  • In das Verfahren wird eine Fachstelle oder Fachperson einbezogen, die von den Kantonen anerkannt ist.
  • Erst wenn der Antrag gutgeheissen wird, ist die Sperre aufgehoben.

Einen Antrag zu einer bei Admiral angeordneten Sperre richten Sie an support@g296.slonik.store. Wir erklären Ihnen die nötigen Schritte und Unterlagen.